PCR-Analytik
Alle Arten verfügen ebenso wie gentechnisch veränderte Organismen über einzigartige Merkmale. Diese unverwechselbaren Eigenschaften lassen sich auf der Ebene der DNA (deoxyribonucleic acid) sicher identifizieren.
DNA-analytische Methoden sind aus vielen Bereichen der biomedizinischen Forschung, Diagnostik und Routineuntersuchung nicht mehr wegzudenken. Auch in der Lebens- und Futtermittelanalytik gewinnen sie zunehmend an Bedeutung. So ist der Nachweis von gentechnischen Veränderungen und die Identifizierung von Tier- und Pflanzenarten in den meisten Zwischen- und Endprodukten mit anderen Methoden unmöglich. Nicht zuletzt deshalb wird diese Methodik in nationalen und EU-weiten Verordnungen empfohlen oder zwingend vorgeschrieben.
Die Erbsubstanz aller Organismen besteht aus DNA, einem sehr langen doppelsträngigen Molekül, das aus einer Wiederholung von nur vier Nukleotid-Grundbausteinen – Adenin, Thymin, Cytosin, Guanin – besteht. Die genaue Abfolge dieser Bausteine unterscheidet sich von Organismus zu Organismus. Voneinander weit entfernte Arten weisen mehr Sequenzunterschiede auf als nah verwandte. Diese Unterschiede stellen die Basis für die Identifizierung verschiedener Arten oder gentechnischer Veränderungen dar.
Unabhängig von der Art der zu analysierenden Probe umfasst die Untersuchung in der Regel drei Schritte.